Foilen: Die Zukunft des Wassersports. Lesenswert!

Veröffentlicht am: 2. März 2022|Kategorien: Allgemein|Tags: , , |
Paul beim Downwindfoilen
Daniel am Foilpumpen im Hafenbecken
Kim am Springen mit dem Wingfoil

FOILEN: DIE ZUKUNFT DES WASSERSPORTS

WINGFOILEN IST DER BESTE EINSTIEG IN DIE WELT DES FOILENS

Sobald du einen Wingfoil Kurs auf Fehmarn hinter dir hast, eröffnet sich eine Fülle an Möglichkeiten mit denen du vielleicht gar nicht gerechnet hast. Ich möchte dir erklären, warum Foilen die Zukunft des Wassersports ist.

Die Faszination beginnt gerade erst. Wingfoilen ist noch lange nicht das Ende der Fahnenstange in deiner Foil-Karriere, obwohl es definitiv süchtig macht und dich die ersten Jahre vor viele neue Herausforderungen stellt. Ob komplizierte Manöver oder Freestyle-Tricks. Du entscheidest natürlich selber womit du deine Lernkurve füllst.

Ich selber bin 2019 vom Kitesurfen zum Wingsurfen gewechselt und beschäftige mich seit dem mit nichts anderem als mit Wingfoilen bzw. Foilen an sich. Ich probiere sehr viele verschiedene Foils aus und versuche immer mehr zu verstehen. Beispielsweise was die Effizienz & Leistung, aber auch vor allem das Fahrkönnen so ausmacht. Warum einige Foils oder Foil-/Board-Kombinationen besser sind als andere und wo die Grenzen des Möglichen liegen. Wingfoilen kann man mit guten Skills und abgestimmten Material sehr spielerisch und einfach aussehen lassen.

Wenn man mich fragt, warum ich nur noch das eine mache, dann ist meine Antwort ganz einfach:

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EINE UNGLAUBLICHE FÜLLE AN MÖGLICHKEITEN DAS FOIL ZU NUTZEN

Die Spielwiese ist größer als bei anderen Wassersportarten. Es gibt viel weniger „schlechten Bedingungen“.

Warum? Weil du eine viel größere Auswahl hast, das Foil einzusetzen. Ein leichter Schub genügt, um dich gleiten zu lassen. Dazu überfliegst du „unruhiges Wasser“ einfach, denn du bist ja quasi am schweben. Es kein Gedrängel an Spots. Dieser Gedanke fühlt sich mittlerweile richtig „oldschool“ an… zu warten bis man dran ist oder nicht rausgehen zu können, weil’s zu voll ist. Foilen ist die Zukunft des Wassersports und immer ausführbar.

Der Weg vom Wingfoilen zu einem anderen Foilsport, z.B. zum Dockstart (Pumpen), ist bei Flaute gar nicht so weit vom Möglichen entfernt. Das macht richtig Spaß und verbessert deine Foil-Skills auch für das Wingfoilen. Dazu brauchst du nur ein einfaches Kitefoilboard oder ein Stück Holz mit einer Aufbiegung. Performance muss dieses Board ganz sicher nicht haben ;-) Hauptsache der Winkel zum Mast stimmt und es ist zwischen 100 und 130cm lang. Geh einfach zum nächst gelegenen Hafen und mach ein paar Sprünge auf’s Board. Du nutzt dafür einfach das Foil das du schon besitzt. Auch, wenn es mit einem sehr großen Foil ab 2100 qcm erstmal einfacher gelingt.

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HIER EIN PAAR INSPIRIERENDE VIDEOS

Schaue dir folgende Videos an. Eine gute Vorbereitung für diesen Blogbeitrag.

EPIC OFFSHORE CONDITIONS
Schön anzusehen wie kinderleicht der Zugang zum Wellenreiten durch’s Wingfoilen gelingt. Man sammelt erste Erfahrungen mit den Wellen und wie man sie richtig abreitet. Spots wie diese waren bislang für den windbasierten Wassersport gar nicht soooo interessant. Daher bekommt man auch nicht so viele Informationen darüber. Das wird sich aber schnell entwickeln. Es gibt viele solcher Spots auf der Welt!

VOYAGER FOIL CREW
Eines der TOP inspirierenden Videos zum Surffoilen. Aber eher Foilen generell! Super toll erzählt er von seinen Erfahrungen und seinem Surf-Background im Lineup während ein Dronenvideo läuft.

SUP DOWNWIND FOILEN
Eines der geilsten Videos, die es vom SUP Downwindfoilen gibt. Er erzählt während des Foilens mit seiner GOPRO auf was man so beim Foilen beachten muss, um Wellen und Wogen zu verbinden.

DOWNWIND PROGRESSION
Bringt richtig Spaß anzuschauen. Ein Boot begleitet ihn beim Downwindfoilen mit seinem Surffoil-Board. Er erzählt von seinen Fortschritten und gibt Tipps zum Downwindfoilen.

WING FOILERS / SURF FOILERS / SURFER
Super inspirierend. Er spricht aus Erfahrungen von vollen Spots, wie es beim normalen Surfen oft der Fall ist und schlechter Stimmung im Lineup. Er spricht schön an, warum Foilen eine komplett neue Lebenseinstellung und viel mehr Freiheit bedeutet.

FOILEN GEHT IMMER UND ÜBERALL. SCHAU MAL WAS ES NOCH ALLES GIBT.

1. Wingfoilen

Wingfoilen ist natürlich das absolut geilste Gesamtpaket und ebnet dir, wenn du es denn überhaupt möchtest, den Weg für alle weiteren Foil-Sportarten. Das ist das geniale am Wingfoilen. Viele sagen, Wingfoilen ist ein Mix aus Windsurfen, Kitesurfen und noch irgendwas anderem. Die Wahrheit ist aber, dass nur 2 Dinge zusammengefügt wurden. Nämlich besteht Wingfoilen aus dem davor bereits sehr verbreitetem „SUP- oder SURF-Foilen“ und „ein Segel in die Luft halten“. Dort hat die Kiteindustrie mit ihrem „Knowledge“ geholfen. In den Jahren vor dem Wingfoilen musste man Foilen mit viel Aufwand hinter dem Boot lernen. Immer und immer wieder musste man hinter’s Boot. Und genau DA setzt jetzt das Wingfoilen an. Es lässt dich Foilen viel einfacher und viel effektiver lernen. Das Gesamtpaket Wingfoilen ist als Ganzes ein ultra geiler weitreichender Sport.

Der Zeitgeist diesen besonderen neuen Sport entstehen zu lassen, auch seitens der Industrie, kam meiner Meinung nach von den Surffoilern. Der Surffoiler suchte einen Weg um ganz einfach mit den vorhandenen Foil-Boards in die Wogen zu kommen, mit einem Gerät das man dann beim Wellen abreiten nur noch hinter sich herschleift. Genau daraus ist Wingen erwacht! Zusätzlich hat es geholfen, dass Foils zu diesem Zeitpunkt der Entstehung effektiver und besser bzw. einsteigertauglicher geworden sind. Das war die explosive Mischung.

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WINGFOILEN: UNGLAUBLICHE FREIHEIT

Wingfoilen ermöglicht dir fast überall zu jeder Zeit viel mehr Wellen abzureiten als irgendwie anders. Unfassbare Freiheiten in Materialwahl und Ausführungsarten. Dabei gibt es niemals Gedrängel am Spot. Alles verläuft sich. Die Stimmung ist relaxed und friedlich. Alle feiern den Hype und helfen sich gegenseitig. So wie es sein soll! Racen & schnell fahren. Langsam und ruhig, endloses Wellenreiten und/oder Freestyle oder alles zusammen in nur einer Session beim Wingfoilen erleben. :-)

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  • Bei wenig bis viel Wind in allen erdenklichen Bedingungen. Ewiges Wellen abreiten und/oder endless Freestyle.
  • Böiger Wind ist völlig egal. Du überfliegst die Böen einfach durch die langen Gleiteigenschaften des Foils. Das ist ein risen Plus!
  • Das coole ist, du kannst mit dem Wing auch Skaten, Snowboarden und Skifahren!
  • Wingfoilen ist der beste, effektivste und einfachste Einstieg in’s Foilen. Wenn man es überhaupt Einstieg nennen kann.
  • Beste Trainingsmethode sich an das „Downwindfoilen“ heranzutasten. Nutze jede Session dafür, ein bisschen Downwind entlang der Wogen zu gleiten um deine Wellenreiter-Skills zu verbessern.
  • VORKENNTNISSE: Keine! Absolut Wassersport-Anfänger geeignet. Wir haben schon viele Schüler ausgebildet. Viele davon waren reine Anfänger und sind heute sehr gute Wingfoiler.

2. Surffoilen / Pronesurfen (Wellenreiten mit Foil)

Sobald du beim Wingfoilen gute Fortschritte machst, sind die ersten Durchbrüche beim Surffoilen zum greifen nah. Als Einsteiger-Setup zum Surffoilen ist ein Wingfoil-Board als „Intermediate“ oder „Advanced“ Wingfoiler schon optimal. Boards zwischen 5.0′ und 6.0′ (40-75 Liter) eignen sich sehr gut, um am Anfang in kleinen Wellen zu starten. Achte darauf, dass das Foil & die Welle am Anfang nicht zu groß sind. Den richtigen Mast von 55 bis 75cm hast du ja auch schon am Start. Lass den 90er bloß gleich zu Hause! ;-)

  • Kleinstes Equipment und super spielerisches Fahrgefühl.
  • Wellen verbinden und viel längeres, minutenlanges Wellen abreiten als mit einem normalen Surfboard. Eine coole Alternative bei wenig Wind.
  • Ein Surffoil-Setup eigenet sich außerdem gut zum Pumpen oder für die Heckwelle!
  • VORKENNTNISSE: Normales Wellenreiten! -> Takeoff gelingt dir ganz einfach im Weißwasser. „Grüne Welle“ wäre hier keine zwingende Voraussetzung, da auch gute Surffoiler oft im Weißwasser starten. Foilen kannst du natürlich auch. Ohne diese Vorkenntnisse hast du nichts im Lineup zu suchen. Das würde nur andere verärgern und gefährden. Die Stimmung würde rapide in den Keller sinken. Das Verletzungsrisiko wäre enorm hoch, auch für dich selber.

3. SUP Foilen

SUP Foilen ist von der Materialauswahl schon mal sehr nahe am Schulungsmaterial einer Wingfoil-Schule. Boards einiger Schulen da draußen sind teilweise sogar SUP Foilboards oder Hybrid-Foilboards. Und das macht teilweise auch Sinn! Tatsächlich wurden die ersten Jahre des Wingfoilens weltweit (so auch bei uns in Norddeutschland) ausschließlich SUP Foilboards hergenommen. Es gab noch gar keine speziellen Wingfoil Boards. Generell sind SUP Foilboards etwas länger gestreckt als die zum Wingen. Länge läuft ;-) Macht auch total Sinn, denn in der Welle muss die Welle oder die leichte Woge das Board auf Takeoff-Geschwindigkeit bringen. Mit dem Wing ist der Zug wesentlich kontinuierlicher und konstanter. Die Ausführungsarten der Shapes sind aber auch immer etwas „trendabhängig“ in der Surfbranche. SUP Foilboards haben meistens zwischen 90 und 140 Liter und sind zwischen 5’10“ und 7’2″ lang. Sobald du als Schüler die Schule verlässt, musst du dir unbedingt ein reines Wingfoil-Board zulegen. Dieses ist tendenziell etwas gedrungener.

  • Ewiges Wellen abreiten und den mega Overview am Spot. Du stehst höher als alle Surfer oder Surffoiler.
  • Du nimmst dein SUP Foilboard auch zum Donwindfoilen oder hinter dem Boot. Das ist super praktisch. Pumpen vom Dock eher nicht…
  • VORKENNTNISSE: Du bist sicherer Stand-Up-Paddler und hast Foil-Vorerfahrungen! Anders solltest du niemals in’s Lineup gehen!

4. SUP Foil Pumpen

Ganz neu bei uns auf Fehmarn ist SUP Flatwater Pumping oder auf Deutsch: SUP Foil Pumpen. Das ist unser neues Kursformat 2022. Das Hochpumpen mit dem Foil wird immer mehr zum Trend. Gerade auf den Seen Deutschlands ist das eine tolle Möglichkeit seine Foil-Skills zu verbessern. Es stellt neue Herausforderungen an Kondition, technischem Verständnis und der richtigen Einstellung des Materials. Wir haben uns dafür eine besondere Schulungsmethode ausgedacht. Alles ist aber noch in der Entstehung – seid gespannt! :-)

  • Hochpumpen mit Paddel im Flachwasser ist eine super coole Challenge. Das klappt sogar mit einigen Leichtwind-Wingfoilboard-Setups.
  • Genial wenn du kein „Dock“ oder „Anleger“ zur Verfügung hast und ein mega Spaß mit deinen Kumpels.
  • Super Alternative, wenn kein Wind ist.
  • VORKENNTNISSE: Brauchst du nicht. Natürlich hilft es, wenn du SUP-Vorerfahrung hast. Geht aber auch ohne Risiko als totaler Anfänger.

5. „Downwind Foilen“ oder „Shore Run“

Hier wird es ein bisschen komplizierter. Aber es soll auch richtig erklärt werden. ;-) Downwindfoilen ist die schwierigste und technischste Disziplin beim Foilen, die es gibt. Man braucht gute Ausdauer und viel Geduld, bis man lernt die Wogen richtig zu verbinden und die Wellen zu lesen. Kilometer über Kilometer nur du und dein Board. Das ist richtig geil. Natürlich ist man hier auch spotabhängig oder abhängig von einem Boot, wenn man keine Sideshore-Bedingungen findet für einen am Anfang zu empfehlenden Shorerun. Das kann es am Anfang etwas komplizierter machen. Allerdings hilft der Wing hier! Dadurch gelingt der Einstieg viel einfacher.

Downwindfoilen kann man auf 2 Arten:

  1. Mit dem SUP Foil Board.
  2. Mit dem Surffoil (Prone) Board.

Mit dem SUP Foil Board bist du absolut unabhängig und sehr sicher unterwegs bei langen Strecken. Ein großer Nachteil vom Surffoil Board ist, dass man schwierig bis gar nicht mehr aus dem Wasser kommt, wenn man ein Mal gestürzt ist (zumindest beim richtigen Downwindrun). Hier bietet das SUP große Vorteile. Man kommt immer und überall hoch.

Ob es ein „Shore-Run“ oder „Downwind-Run“ ist, ergibt sich ganz einfach durch die Distanz zum Ufer. Sobald sich Wogen/Wellen in Ufernähe ordnen, was etwa 0 bis 300-400 Meter offshore passiert, spricht man von einem Shore-Run. Natürlich je nach Beschaffenheit des Spots, es können auch Kilometer sein. Alles was weit draußen passiert im „Open Ocean“, also >0,5-1 km , nennt sich richtig Downwindfoilen. Dort wo alles unsortiert ist.

„Zum Downwindfoilen haben wir ja gar keine Bedingungen“

Du denkst wir haben ja gar keine Bedingungen dafür? Stimmt nicht. Sobald der Wind ein Meer oder ein See auf der Oberfläche zur Bewegung anregt, ist die Struktur der Wasseroberfläche überall auf der Welt ziemlich gleich. Nämlich ungeordet und unsortiert. Wogen haben selbst in der Ostsee eine hohe Geschwindigkeit und sind mit über 40 km/h bei z.B. 7 Windstärken aus NO genau so schnell wie im Atlantik oder Pazifik. Es gibt schon einen Unterschied im offenen Meer (Pazifik/Atlantik) an der Stärke der Wellen gemessen. Natürlich gibt es auch z.B. auf Hawaii extrem gute Downwindfoil-Bedingungen, die wir hier zu Lande niemals bekommen werden. Aber das ist erstmal nicht so ausschlaggebend/entscheidend. Gerade am Anfang. Hier geht es erstmal darum, seine ersten paar Kilometer am Stück zurückzulegen. Beim Downwindfoilen muss man schon richtig in das Foil-Thema einsteigen. Man wird im Laufe der Lernkurve HA-Foils fahren und sich eine Menge belesen. Zum Glück helfen da Instagram und die Kanäle einiger bekannter Foiler mit Erfahrungsberichten auf Youtube. Wir sehen uns zum Downwindfoilen auf Fehmarn! :-)

„Gewöhne dich an dein Material, anstatt immer neues zu testen“

Vorsicht: Lass dich nicht von zu viel Marketing auf die schiefe Bahn bringen, sodass du immer neues Material probierst. Hier schiebt man gerne (!!!) die Schuld auf’s Material. Das ist auch nachvollziehbar. Du denkst am Anfang immer: „hä, das kann doch nicht an mir liegen“. Meistens sind es aber die vorherrschenden Bedingungen oder halt doch die fehlenden Skills, das Foil am laufen zu halten.

Ein genereller Tipp von mir nach jahrelanger Testerei und hunderten Stunden Foilen: Gear matters, ja! Und es ist ein sich rasch entwickelnder Markt. Aber irgenwann ist auch mal Schluss. Es gibt bereits viele gute, sehr effiziente Foils am Markt. Wie man sie erkennt ist eigentlich einfach: Schaue nach einer Brand, die lange am Markt ist. Wenn man also irgendwo einen Fahrer sieht, der was mit einer krassen Leichtigkeit und Eleganz macht, mit einem atemberaubendem Style, dann sei dir sicher, es liegt zu 80% an dem Fahrer und/oder den vorherrschenden Bedingungen. Nicht an dem Material. Diese Fahrer können mit fast allem so gut fahren. Eben weil sie was auf dem Kasten haben ;-) Das ist nicht nur beim Wingfoilen so. Das ist beim Skaten so, beim Wellenreiten, beim Wakeboarden, beim Snowboarden und auch beim Kitesurfen ganz besonders. Dort gibt es z.B. gar kein schlechtes Material mehr seit über 8 Jahren. Ich selber kann noch mit einem Naish ARX (Jahr 2000) ein Backmobe oder 313 machen. Sogar mit einem 2 Leiner geht das wunderbar haben Profis auf Maui 1998 gezeigt.

„Aber das geht doch einfacher mit dem Wing in der Hand“

Warum nicht einfach mit dem Wing in der Hand? Viel geiler oder? Man kann kleine Boards & Foils fahren und ist sicher unterwegs. Wo liegt also der Vorteil wenn man es ohne Wing macht? Es gibt nicht viele Vorteile! Aber erstmal ist die Challenge geil! Und zum anderen ist ein Downwinder mit einem Wing in der Hand nie ein richtiger Downwinder. So sagen es die Profis auch immer. Der Wing ist oft im Weg oder man fährt sogar drauf zu. Zudem, man glaubt es kaum, kann auch der Wing deinen Ride bremsen. Es reichen schon 1 bis 2 Kg entgegengesetzter Zug aus, um die Fahrt zu beenden. Den puren „Glide“ erlebst du also nur dann, wenn du nichts in der Hand hast, das auch nur den geringsten Wiederstand erzeugt.

  • Das Ende der Fahnenstange! ;-) Eine sehr große Herausforderung mit viel Zeitinvestition.
  • Richtig geil ist, dass man einfach völlig frei ist und kilometerlang die Wogen im offenen Meer abfährt.
  • VORKENNTNISSE: Definitiv Surffoilen und eine gute Kenntnis über das Foilen und das Meer bzw. die Wogen. SUP-Vorerfahrungen helfen auch. Du kannst aber auch einfach so loslegen mit wenig Grundkenntnissen. Solange dich jemand begleitet, bist du safe. Mit dem Wing kannst du wunderbar Downwindfoilen üben bevor du umsteigst.

image by Paul Serin.
Hier ein interessanter Link zu einem anderen Blogbeitrag.
Hier ein Video von James Casey. Er macht einen Downwinder wobei er den Wing zusammenfaltet. Er ist zusammen mit Dave Kalama, Jeremy Riggs & Konsorten „Legend“ im SUP-DW Foil Bereich. 

6. Foilen hinter dem Boot

Nicht umsonst haben wir ein Kursformat, bei dem wir euch hinter dem Boot ziehen. Diese Methode ist einfach ein geniales Training (vor allem für Foil-Einsteiger), um den Fokus komplett auf das Foil-Board und die Balance zu richten. Kein Wing, der noch zusätzlich Aufmerksamkeit benötigt. Auch wenn man das „Pumpen“ üben möchte, ist das Foilen hinter`m Boot super. Es lässt sich, durch den Zug von der Leine, richtig Speed machen. Dadurch kann dann die Leine los gelassen werden und man gleitet einfach weiter bzw. man kann dann ein Feeling dafür bekommen, wie es ist selbst zu pumpen um weiter Vortrieb zu generieren. Auch für erfahrene Foiler ist es richtig cool, um sein Material besser einzustellen und in der Heckwelle zu fahren.

  • Endless Surfing in der Heckwelle.
  • Gibt nix besseres um sein Gear einzustellen.
  • Mega geiles Foil-Training für Einsteiger.
  • VORKENNTNISSE: Keine! Egal, ob Einsteiger oder erfahrener Foiler. Als Einsteiger ist natürlich ein großes Board wichtig, um einfach aufzustehen und die Balance zu halten.

7. Foil Pumpen

Wie bereits oben beim „Wingfoilen“ erwähnt, ist Pumpen gar nicht mehr weit entfernt, wenn du erstmal Wingfoilen kannst. Pumpen ist sehr ein richtiger Ausdauersport, denn es geht darum mit dem eigenen Körper durch Pumpbewegungen Vortrieb zu erzeugen, sodass das Foil weiter durch`s Wasser gleitet. Eine super Alternative, wenn mal kein Wind ist. Alles was du brauchst ist ein Anleger oder eine Schwimmplattform, von der du dann Dockstarts üben kannst. Wobei: für Fortgeschrittene „Pumper“ geht es auch ohne Anleger, einfach ein Beachstart am Strand. Wichtig ist hierfür natürlich, dass das Wasser tief genug ist. Pumpen ist also ein super Training um seine Foil-Skills zu verbessern.

  • Dockstarts jeglicher Art von einem Anleger oder einer Schwimmplattform.
  • Beachstart üben am Strand wenn kein Dock da ist.
  • Auch ein Sprungstart vom Stein ist möglich.
  • richtig gutes Ausdauer-Training.
  • VORKENNTNISSE: Foilerfahrung! Damit du weißt, wie sich das Foil verhält. Meiner Meinung nach, sollte ein kompletter Einsteiger niemals einfach auf ein Pump-Foil-Board springen. Man unterschätzt den Auftrieb und kann sich das Foil sonst wo hin hauen!

Fazit von all dem: Foilen ist die Zukunft des Wassersports! Wir leben das Ding und hoffen du bald auch! Viel Spaß auf dem Wasser, Malte

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